Spammails

Sie bekommen auch täglich zahlreiche Spammails? Mal ist es ein Newsletter, den Sie nicht bestellt haben, mal etwas in englischer Sprache, mal sind es Rechnungen für Käufe, die Sie nicht gemacht haben oder mal sind Anhänge dabei?
Wir geben Ihnen hier die Möglichkeit, Ihre Spammails an uns weiterzuleiten. Wir zeigen Ihnen auf was Sie unbedingt achten sollten.

Anleitung für Ihre Spamweiterleitung an uns!

Die Polizei Niedersachsen bietet im Bereich Cybercrime einen neuen Dienst an. Jeder Internetnutzer, der auffällige Spammails bekommt, die möglicherweise auch Schadsoftware enthalten, kann dazu beitragen, die Polizei darüber zu informieren.

Leiten Sie einfach die verdächtige Mail unkommentiert und ohne Veränderungen an

Opens window for sending emailtrojaner(at)polizei-praevention(dot)de (zum direkten Anklicken)

oder zum Ausschneiden trojaner@polizei-praevention.de

weiter. Alternativ können Sie auch die Mailadresse trojaner(at)zik-nds(dot)de versuchen.

Achten Sie bitte darauf, dass persönliche automatische Signaturen, z.B. eigener Firmenname, innerhalb des Mailtextes von Ihnen vor dem Versenden entfernt wird, damit dies nicht zu Fehleinschätzungen bei der Auswertung kommt. Fügen Sie bitte auch keine Kommentare oder Veränderungen hinzu. Dies ist besonders wichtig, da diese Mails u.a. automatisiert ausgewertet werden.

Wenn Sie jedoch den Original-Header (erweiterter Briefkopf) auslesen können, können Sie diesen gern der Mail hinzufügen.

Lesen Sie auch aufmerksam die weiteren Infos für diesen Dienst durch.

Sollten Sie allerdings persönliche Fragen zu Cybercrime haben, so stellen Sie Ihre persönliche Frage an uns über das Formular Opens internal link in current windowhier.

Erstatte ich damit gleichzeitig Anzeige?

Nein! Sie setzen uns lediglich von dieser Mail in Kenntnis und wir verwenden die Inhalte für Analysezwecke und die Prävention.

Bitte beachten Sie aber, dass das Zusenden und Weiterleiten Ihrer Mails keine Anzeigenerstattung bedeutet. Sollten Sie Geschädigter einer Straftat sein, so wenden Sie sich bitte an eine Polizeidienststelle in Ihrer Nähe oder nutzen Sie die Opens external link in new windowOnlinewache der Polizei Niedersachsen. Für Notrufe wählen Sie bitte die Telefonnummer 110.

Wichtig! Generelle Sicherheitshinweise

Beachten Sie weiterhin folgende wichtige Verhaltenshinweise:

  • Öffnen Sie keine Anhänge von unbekannten Versendern!
  • Nutzen Sie eine aktuelle Antivirensoftware, die auch Ihren ein- und ausgehenden Postverkehr überwacht!
  • Nutzen Sie die Möglichkeit, Mails online bei Ihrem Provider über den Browser zu lesen? Auf dortige Mailanhänge hat Ihr lokales Antivirenprogramm keinen Zugriff. Dort prüfen ggf. nur die Provider.
  • Nicht jede Schadsoftware in einer Mail wird sofort durch Antivirenprogramme erkannt. Ggf. zeigt eine erneute Prüfung z.B. 24 Stunden später ein anderes Ergebnis.
  • Halten Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Software auf einem aktuellen Stand.
  • Sollten Sie unbekannte Anhänge aus einer Mail z.B. für eine Überprüfung mittels Antivirensoftware oder über Opens external link in new windowwww.virustotal.com  auf Ihrem Desktop oder an anderer Stelle zwischengespeichert haben, so vergessen Sie nicht, diese Datei im Anschluss zu löschen, damit sie nicht später versehentlich geöffnet wird! Löschen Sie auch den Papierkorbinhalt im Anschluss.

Bekomme ich eine Rückmeldung?

Sie erhalten über diesen Dienst keine persönliche Antwort von uns. Fragen und Kommentare innerhalb dieser Mails werden nicht beantwortet. Es erfolgt lediglich eine automatisierte Empfangsbestätigung durch die Polizei.
In gewissen Ausnahmen kann es dazu kommen, dass wir Sie bitten, eine besondere Mail (z.B. in Bezug auf Ihre persönliche Frage) an die oben genannte Mailadresse weiterzuleiten. In solchen Fällen benötigen wir noch von Ihnen Ihre Absenderadresse, sowie Datum und Uhrzeit der Weiterleitung, damit wir diese explizit suchen können.

Ich bekomme eine Fehlermeldung vom Provider. Warum?

Sollten Sie unerwartet eine Fehlermeldung von Ihrem Provider/Mailprogramm kommen, dass die Mail von Ihnen an uns nicht zugestellt werden konnte (dies kommt schon ab und zu vor), dann bedeutet es, dass Ihr Provider bereits aktuell abgesichert ist und diese Gefahr erkennt. Er möchte lediglich den Empfänger vor diesen Gefahren schützen. Er kann nicht wissen, dass wir gezielt solche Mails empfangen möchten. Diese Meldung kann auch gleich beim Versand entstehen, wenn das Mailprogramm die Verbindung zum Provider für den Versand aufnimmt.

Er erkennt z.B. einen Virus oder Spam und so bedarf es keiner weiteren Meldung/Sendeversuche an uns, da diese Variante dann bereits hinreichend bekannt ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Person uns eine vergleichbare Mail gesendet hat, ist sehr hoch.

Dies kann innerhalb kürzester Zeit passieren, auch wenn Sie denken, die Spammail ist doch noch gar nicht so alt.

Vorsicht vor massenhaftem Versand an uns!

Senden Sie bitte nicht mehrere Spammails gleichzeitig oder kurz hintereinander an uns, da ggf. Ihr Provider Ihren Account aus Sicherheitsgründen einschränken kann. Das kann z.B. passieren, wenn Sie gleich zehn solcher Mails oder ältere Spammails weiterleiten.
Ich Provider denkt dann, Sie wären z.B. ein Botrechner, der auf Befehl zahlreiche Spammails in die Welt schickt.
Schränken Sie Ihren Spamversand etwas ein. Sortieren Sie in Gedanken, was vielleicht mehr in unserem Interesse ist (z.B. neue Masche einer Phishingmail).

Wir bekommen leider auch immer wieder Newsletter seriöser Anbieter zugeschickt, deren Bestellung die Versender lediglich vergessen haben und somit von Spammails ausgehen.

Was macht die Polizei damit?

Im Landeskriminalamt Niedersachsen werden die eingehenden Mails analysiert und ausgewertet. Mit den daraus gewonnenen Informationen können wir schneller Erkenntnisse über neue Spamwellen und Tathandlungen erlangen und dadurch auch die Internetnutzer früher warnen und besser beraten.

Newsletter und Co - Soll ich mich abmelden?

Newsletter von seriösen Unternehmen enthalten in der Regel ein Link zum Abbestellen. Leider bauen auch die Täter inzwischen solche Links in Ihre echten Spammails ein. Klickt ein Empfänger genervt auf einen solchen Link, um diese Post endlich loszuwerden, gibt er somit leider gleichzeitig ein Lebenszeichen an die Täter zurück. Diese wissen dann, dass die Mailadresse noch existent ist und können somit noch mehr Spam rausschicken.

Wir bekommen leider auch immer wieder Newsletter seriöser Anbieter zugeschickt, deren Bestellung die Versender lediglich vergessen haben und somit von Spammails ausgehen. Prüfen Sie also, ob Sie uns ungewollte Newsletter weiterleiten oder ob es Newsletter sind, die sie tatsächliche mal als Kunde in der Vergangenheit bestellt haben und beim seriösen Anbieter auch abbestellen können.