RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT

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Mehr Freunde und Fans auf Facebook

HINWEIS: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Daher kann es sein, dass Links und Bildbeispiele teilweise nicht mehr aktuell sind bzw. von uns oder dem Anbieter entfernt wurden. Aktuelle Updates werden hier mit Datum kenntlich gemacht.

Spezielle Codes und Addbörsen sollen dabei helfen. Aber Vorsicht!


Wer in sozialen Netzwerken unterwegs ist, kennt diese Situation bestimmt. Je mehr Freunde man hat, um so beliebter ist man. Wer keine Freunde/Fans oder nur wenige hat, ist weniger beliebt oder nicht angesagt. Zumindest glaubt das ein Großteil der Nutzer. Aber wie kommt man an soviele Freunde/Fans/Follower, die das Image aufbessern?

1. Es gibt z.B. bei Facebook sogenannte Addbörsen, in denen man sich präsentieren kann. Einige dieser Gruppen haben bereits fast 20.000 Mitglieder. Die Nutzer posten ein Bild von sich und bitten um das „adden“ (Hinzufügen) in die Freundesliste oder das Fan-Werden. Oft sind diese Bilder dazu auch noch sehr freizügig.
Viele der dortigen Profile, die besonders junge und hübsche Damen zeigen, sind jedoch gefälscht. Durch aufreizende Bilder wird versucht, zu ködern. Bereits Anfang des Jahres informierten wir hier über sogenannte Hush-Girls. Die Personen, die hinter diesen Profilen stecken, locken ihre Opfer in Abofallen (z.B. über Erotikdatingseiten), auf Phishingseiten (Abgreifen der Zugangsdaten) oder in erotische Videochats mit anschließender Erpressung. Zu gern werden dafür auch die Fotos anderer echter Personen, die bereits im Netz vorhanden sind oder über solche Addbörsen eingestellt wurden, missbraucht.

2. Die nächste Möglichkeit ist, durch spezielle Codes, die man als Nutzer in eine spezielle Programmierkonsole im Browser einfügen kann, ebenfalls die Anzahl von Fans zu vergrößern. Regelmäßig findet man solche Beiträge auch in solchen Addbörsen. Die dort beschriebene Vorgehensweise kann ggf. auch funktionieren, beinhaltet aber bei Nichtkenntnis der Programmiersprache große Gefahren. Nicht selten werden solche Methoden auch für die Manipulation der Facebookseite und für das Ausspähen von Zugangsdaten ausgenutzt. Auch die Umleitung auf Seiten mit und das Ausführen von Schadsoftware ist denkbar. Sollten Sie solche Beiträge sehen, folgen Sie den Anweisungen darin nicht, um an mehr Fans zu geraten.

Beispiel einer solchen Meldung:

Öffnet man als Nutzer diese Entwicklerkonsole (z.B. durch Drücken der Funktionstaste „F12“ im Browser, so hat man hier die Möglichkeit, den vorgegeben Code einzufügen. Facebook warnt jedoch auch hier in dieser Konsole durch einen Hinweis auf die möglichen Gefahren einer solchen Manipulation. Führen Sie auf keinen Fall solche Veränderungen durch!

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