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Todesdrohung über WhatsApp Kettenbrief

HINWEIS: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Daher kann es sein, dass Links und Bildbeispiele teilweise nicht mehr aktuell sind bzw. von uns oder dem Anbieter entfernt wurden.

Audiodatei verunsichert erneut Empfänger

Vor genau 3 Jahren kursierte an diversen Schulen in Niedersachsen eine Audionachricht über den Messengerdienst WhatsApp auf zahlreichen Smartphones von Schülern. Wer die Audiodatei öffnete, hörte eine Morddrohung, die von der Computerstimme „Siri“ (bekannt von Apples Sprachassistenten) gesprochen wurde. Man müsse die Nachricht innerhalb kürzester Zeit an 20 Freunde weiterleiten, damit die eingene Mutter nicht umgebracht werde.
Zahlreiche Lehrer und Eltern berichteten uns, dass viele der Kinder, die diese Nachricht erhalten hätten, große Angst bekommen hätten und aus Sorge um die eigene Mutter die Nachricht auch weitergeleitet hätten. Andere dagegen erkannten dies als üblen Scherz und ignorierten diesen Kettenbrief. Das Medieninteresse war im September 2013 hoch und sogar einige TV-Sender berichteten davon. Wie wir ein wenig später erfahren haben, wurde die Nachricht auch ausserhalb Niedersachsens versendet.

Hier finden Sie unseren alten Hinweis, der inhaltlich weiterhin gilt.

Nun kursiert die selbe Audionachricht erneut über den Messengerdienst WhatsApp und erneut sind die Empfänger verunsichert. Auch die Medien berichten wieder zahlreich über die Nachricht. Ob es ein Zufall ist, dass dies nahezu auf den Tag genau drei Jahre zurückliegt oder ob vom Initiator der Kettennachricht Absicht dahinter steckt, können wir nicht sagen. Zumindest ist nun ein neues Zielpublikum erreicht, das vor drei Jahren noch nicht im Besitz von Smartphones war.

Die Empfehlung der Polizei Niedersachsen für den Umgang mit der Nachricht:

  • Besprechen Sie mit den Kindern in der Schule und Zuhause dieses Phänomen!
  • Empfehlen Sie den Kindern, die Nachricht zu löschen und nicht weiter zu verbreiten!
  • Das Kind sollte verstehen, dass ein Nichtverbreiten der Nachricht keine negativen Konsequenzen hat.
  • Das Versenden der Nachricht aus Spaß, Angst oder anderen Beweggründen verunsichert nur weitere Empfänger.

So nebenbei möchten wir auch noch einmal auf die Nutzungsbedingungen von WhatsApp hinweisen. Der Messengerdienst darf nach eigenen Angaben erst ab 13 Jahren verwendet werden.

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