Weihnachtsgrüße per Mail erhalten?  vom 18.12.2018

Grußkarte im Word-Format .doc im Anhang enthält Macroviren

© H.J. HenschelLKA NI

Glückwunschkarten per Mail direkt oder über irgendwelche E-Card-Anbieter sind keine Seltenheit. Aber auch Cyberkriminelle versenden solche Grußkarten. So wird die Weihnachtszeit dafür ausgenutzt, entsprechende Karten/Glückwünsche zu versenden, die jedoch anstelle von lieb gemeinten Weihnachtsbotschaften, Macroviren enthalten.

Es kursieren derzeit verschiedene Varianten. Die Anhänge der Mail sind eine Word-Datei z.B. "greetingcard.doc" oder "Christmas Card.doc"

 

Beispieltexte

"Happy Christmas Greeting Message

Hello
May you feel all the love an joy I have for you throughout this festive season and all year round. Having you as my friend brings me great joy. Merry Christmas an a wonderful New Year!"

oder

"Hello...
Warmest greetings of this festive season and best wishes for Happines in the New Year
A Merry Christmas to you and your whole familiy.
Attachment:Christmas eCard."

Nicht alle gängigen Antivirenprogramme erkennen derzeit die Gefahr, die von den Anhängen ausgeht. Die doc-Dateien enthalten Macros, die im weiteren Verlauf Schadsoftware nachladen und ausführen. Die Dateien sollten nicht unter Microsoft Office an Windows-Computern ausgeführt werden.

Sollten Sie bereits in die Falle getappt sein und die Datei mit den Macros ausgeführt haben, so könnte es sein, dass Ihr Windows Computer bereits infiziert wurde. Es besteht die Gefahr, dass auch per Netzwerk verbundene Computer ebenfalls befallen wurden und sämtliche Daten gelöscht oder verschlüsselt wurden (z.B. Öffnet internen Link im aktuellen FensterRansomware).

Informieren Sie Freunde, Familie, Mitarbeiter über die drohende Gefahr.

Diese Art der Schadsoftware wurde und wird immer noch auch in der Variante einer Öffnet externen Link in neuem FensterBewerbungmail verschickt.

Geschädigte sollten auch bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten.