Sind Sie evtl. betroffen?

Ggf. sind auch Sie von einem oder mehreren Datenlecks betroffen. Dies kann in der heutigen Zeit leider relativ einfach passieren und Sie muss hierbei noch nicht einmal die Schuld treffen. Ihre Daten können auch bei Anderen durch einen Hack abhanden gekommen sein.

Wir möchten Ihnen hier einige Links nennen, mit denen Sie innerhalb kurzer Zeit prüfen können, ob Sie auch betroffen sind.

Die Betreiber benötigen dafür von Ihnen lediglich Ihre Mailadresse(n)...

Das Hasso-Plattner-Institut bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Abfrage eines möglichen Datenlecks in Bezug auf Ihre Mailadresse(n) auf deutschen Servern.

In der Eingabemaske müssen Sie dafür lediglich Ihre Mailadresse eingeben und auf "E-Mail-Adresse prüfen" klicken. Das jeweilige Ergebnis bekommen Sie dann auf die von Ihnen eingegebene Mailadresse zugeschickt. Sollten Sie mehrere Mailadressen haben, können Sie die Prozedur jeweils wiederholen.

Auf dieser englischsprachigen Webseite können Sie sich eine Übersicht über bekanntgewordene Datenlecks verschaffen.

Hier können Sie ebenfalls Ihre Mailadresse(n) eingeben. Das Ergebnis wird Ihnen jedoch direkt im Browser angezeigt.

Die Macher des Browsers Firefox bieten eine kostenfreien Service zur Prüfung und Überwachung an. Für diesen Dienst müssen Sie jedoch zunächst ein Profil bei Firefox anlegen und dann das Monitoring aktivieren. Bezüglich der Datenlecks wird auf die Datenbank bei haveibeenpwned zugegriffen.

Der Vorteil hier ist, dass Sie automatisch bei neuen Lecks, die bekanntgeworden sind, informiert werden. Zudem erfolgt die Beschreibung auf deutsch.

Wie muss ich mich verhalten, wenn etwas gefunden wurde?

Wenn eine Suche leider positiv ausgefallen ist, dann sollten Sie entsprechend reagieren.

Sind durch das Datenleck z.B. Passwörter bekannt geworden, dann sollten Sie diese entsprechend zeitnah austauschen. Bedenken Sie auch, ob das verwendete Passwort auch bei anderen Diensten benutzt wurde. Ein dortiger Austausch wird auch empfohlen.

Sind Kreditkartendaten abhanden gekommen und Ihre Bank hat sich nicht schon selber darum gekümmert, dann sollten Sie dies Ihrer Bank melden und um Ersatz bitten.

Ggf. haben Sie auch schon von der betroffenen Firma eine Meldung bekommen und wurden bereits zur Änderung aufgefordert. Somit kann es sein, dass dieses Information bereits veraltet ist. Achten Sie also stets auf das Datum des Lecks. (Bedenken Sie aber auch, dass es immer wieder auch betrügerische Mails gibt, die Ihnen genau solche Umstände vorgaukeln wollen. Überprüfen Sie also immer genau auf der echten Webseite, ob diese Behauptung auch stimmt und wo Sie genau die Daten aktualisieren!!!)

Wie muss ich mich verhalten, wenn nichts gefunden wurde?

Leider ist ein negativer Fund (also alles im grünen Bereich) nicht die Garantie dafür, dass auch wirklich alles in Ordnung ist. Die oben genannten Dienste greifen auf öffentlich bekannt gewordene Lecks zu. Es besteht immer die Gefahr, dass ein Datenleck noch nicht veröffentlicht wurde oder die Täter die Daten sich auf anderen Wegen beschafft haben. Möglichkeiten dafür sind:

  • Schadsoftware/Spyware auf ihrem digitalen Endgerät
  • Schadsoftware/Spyware auf einem digitalen Endgerät einer Person, wo Ihre Daten z.B. im Adressbuch stehen
  • Öffentliche Quellen (Homepage, Das Örtliche, Telefonbücher...)
  • Phishingmails und Phishingwebseiten, auf die Sie hereingefallen sind

Hinweis

Bei den oben genannten Diensten geben Sie Ihre Daten freiwillig ein. Wir als Polizei bekommen davon nichts mit und haben auch keinen Zugriff auf diese Daten.