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Killerclowns zu Halloween?  vom 25.10.2016

Gefälschte Meldungen verbreiten sich in Sozialen Netzwerken und Messengern

© H.-J. Henschel/LKA NI

Die Nachrichten zu den Killer-Clowns durchziehen derzeit die Medien. Ein unschöner Trend aus den USA macht sich nun auch in Deutschland breit. Immer mehr Personen kostümieren sich als gruselige Clowns und erschrecken auf der Straße Passanten, dabei soll es auch zur Verwendung von Kettensägen oder Baseballschlägern gekommen sein, die den Horrorfaktor verstärken sollen.

Nun häufen sich aktuell die Nachrichten, dass die Polizei angeblich vor dem Verlassen des Hauses warne.

So lautet ein Text, der auf Whatsapp verbreitet wurde:

"Die Polizei hat darauf aufmerksam gemacht, dass jeder an Halloween wegen dieser Killerclowns zuhause bleiben soll, da sie eine Säuberung wie in dem Film "The Purge" ausführen wollen."

Es gibt auch weitere Nachrichten, die sich z.B. über Instagram verbreiten. Hier soll eine Videodatei einen vergleichbaren Inhalt wiedergeben.

Bei diesen Nachrichten handelt es sich um sogenannte Hoaxes, schlechte Scherze, die sich über die vernetzten Medien massenhaft wie ein Kettenbrief verbreiten, da diese einfach ungeprüft geteilt werden. Diese Warnmeldungen wurden nicht von der Polizei ausgesprochen.

Wer solche Nachrichten bekommt, sollte diese Löschen und den Versender darum bitten, solche Nachrichten nicht zu verbreiten, da diese vollkommen frei erfunden sind. Zudem besteht die Gefahr, dass diese Art der Nachrichten bei den Empfängern für Angst sorgt. Viele Kinder, die diese Nachrichten bekommen, aber auch Eltern, sind durch solche Aussagen beunruhigt und verunsichert. Ein weiteres Versenden führt zur massenhaften Verbreitung dieser Falschaussagen und zusätzlicher Angst bei den Empfängern!
Hier ist es wichtig, dass diese Thematik von den Eltern mit den Kindern besprochen wird. Ebenfalls sollte auch in der Schule über das Thema Kettenbriefe und Falschmeldungen diskutiert und entsprechend sensibilisiert werden.

Meldungen, die auf diese Art verbreitet werden, sollten immer auf den Wahrheitsgehalt geprüft werden.

Die Polizei hat am 24.10.2016 eine Opens external link in new windowPressemitteilung zu der aktuellen Verbreitung von solchen Falschmeldungen herausgegeben. Hier wird unter anderem auf die aktuellen Pressemitteilungen im Presseportal, sowie auf die Meldungen über offiziellen Accounts der Polizei bei Twitter und Facebook hingewiesen.




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