RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT

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Bluescreen-Betrug

HINWEIS: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Daher kann es sein, dass Links und Bildbeispiele teilweise nicht mehr aktuell sind bzw. von uns oder dem Anbieter entfernt wurden.

Neue Masche verunsichert Windowsnutzer

Diverse Medien im Netz berichten seit wenigen Tagen von dieser neuen Masche von Cyberkriminellen.

In den letzten Jahren war die sogenannte Ransomware, eine Schadsoftware, die den Windowsrechner sperrte, vorgab von polizeilichen Behörden zu stamme und letztendlich Geld erpresste immer wieder (und auch heute noch) im Umlauf.
Nun führt Schadsoftware, die man sich z.B. über verseuchte Mails mit Schadsoftware im Anhang einfängt, dazu, dass es zu einem Bluescreen auf dem Windowsrechner kommt. Diese Absturzmeldung, die jeder Windowsnutzer hasst, kommt z.B. wenn gewisse angeschlossene Hardware einen Systemfehler erzeugt. Die Täter nutzen diese Angst aus und geben im Bluescreen eine Möglichkeit an, diese angeblichen Fehler mittels Telefonsupport zu beheben. Zudem kann es noch zu weiteren Manipulationen des Systems kommen. Nutzt man als Geschädigter den angegeben Support mittels Telefon, werden zusätzliche Tools (z.B. Teamviewer) und ggf. auch weitere Schadsoftware installiert.

Fallen Sie nicht auf den Trick der Täter herein und lassen Sie diese nicht auf Ihr System. Rufen Sie nicht die angegeben Hotline an und leisten Sie keine Zahlungen für angebliche Programme.

Eine gute Übersicht zu dieser Masche inkl. Beispielbild finden Sie in dem Bericht von www.cnet.de/88154397/gefaelschte-bluescreen-fehlermeldungen-die-neue-betrugsmasche/

Sollten Sie also einen solchen Bluescreen bekommen, der dem echten von Microsoft tatsächlich sehr ähnlich sieht, nehmen Sie den Rechner vom Netz.
Prüfen Sie mit einem aktuellen Antivirusprogramm Ihr System, wenn Sie dieses noch normal starten können. Ggf. müssen Sie dafür in den abgesicherten Modus starten. Alternativ starten Sie einen Versuch mit einer Rettungs-CD, die Sie z.B. auf www.botfrei.de/saeubern.html bekommen können.

Im schlimmsten Fall müssen Sie ggf. mit der Neuinstallation Ihres Systemes rechnen. Leider stehen uns noch keine konkreteren Details zur Entfernung zur Verfügung, so dass wir zunächst nur mit allgemeinen Tipps helfen können.

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