Gefälschte Mahnschreiben in Namen realer Rechtsanwälte im Umlauf  vom 03.02.2020

Vorsicht vor Links und Downloads

© H.J. Henschel, LKA NI

Mit "namens uns in bevollmächtigung unseres Mandanten fordern wir Sie hiermit gemäß §§ 102, 77 89 Nr. 51,82 10, 24a UrhG..." oder "... §§ 101, 71 89 Nr.5, 88 20, 13c StPo auf: es zu unterlassen geschützes Musik und Film - Repertoire unseres Mandanten..." beginnen die Mails, die derzeit noch vereinzelt hier bei uns eingehen. Wir vermuten jedoch eine Vielzahl dieser Mails im Umlauf.

Mit den gefälschten Mahnschreiben im Namen real existierender Rechtsanwälte und Kanzleien versuchen die Täter, die Mailempfänger zum Öffnen eines eingefügten Links zu verleiten, um "Die genaue Aufstellung der Rechnung sowie des Vergleichs..." zu erfahren.

Beispielmails:

Leitet Herunterladen der Datei ein

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Wir raten dringend davon ab, den Link zu Öffnen.
Hier besteht die Gefahr, sich über die Verlinkung Schadsoftware einzufangen!

Sollten Sie zudem auf einer verlinkten Webseite aufgefordert werden, persönliche Daten oder Zahlungsdaten einzugeben oder Personaldokumente (z.B. Personalausweis) hochzuladen, dann kommen Sie der Aufforderung nicht nach!

Vereinzelte Rechtsanwälte informieren bereits über die gefälschten Mails vorbildlich auf deren Webseite, was dafür spricht, dass inzwischen mehrere Personen sich bei den Anwälten gemeldet haben. Bitte schreiben Sie auch die echten Rechtsanwälte nicht weiter an, da auch diese von dieser Masche geschädigt sind. Die in den Schreiben genannten Anwälte/Kanzleien sind nicht der Absender und Verfasser dieser Mails.