RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT

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Gefälschte Mail von Regionale Zolldirektion

Mit einer Sendungsbenachrichtigung und gleichzeitigen Zahlungsaufforderung versuchen Cyberkriminelle an Geld über Guthabenkarten (Paysafecard) zu gelangen.

Die Täter versenden mit der Absenderadresse (alternative Adressen möglich) und dem Betreff „Regionale Zolldirektion“ den Hinweis auf ein ausstehendes Paket, bei dem dem Importeur Mehrwertsteuerkosten in Rechnung gestellt werden würden. Dafür müsse man nun eine 50€-Guthabekarte (paysafecard) erwerben und den Guthabencode an die Mailadresse senden.

Hier eine aktuelle Beispielmail:

Von: DHL <>
Gesendet: Freitag, 28. Mai 2021 04:21
An: […]
Betreff: Regionale Zolldirektion

Sehr geehrter Kunde,

Ihr DHL-Paket: Nr. RS2021D2850D050171, versendet am 28.05.2021, wird
bearbeitet. Damit wir Ihr Paket liefern können, werden dem Importeur die
Mehrwertsteuerkosten in Rechnung gestellt.

Nach den geltenden Zollbestimmungen ist jede Einfuhr aus einem Land
außerhalb der Europäischen Gemeinschaft mit einem Handelswert von mehr als
22 EUR steuerpflichtig *, unabhängig von der Art der Waren.

* Artikel 134-1 und IM ° des CGI: GESETZ Nr. 2012-1510 vom 03. Mai 2017 –
Art. 68 (V) Die Validierung des Paysafecard-Guthabens er die Zahlung von
Zollgebühren ist gültig.

Um die Zustellung Ihres Pakets für Ihre Heimatadresse zu ermöglichen, bitten
wir Sie Ihre nicht bezahlten Zollgebühren zu regulieren, indem Sie die
folgenden Schritte ausführen, um die Zustellung Ihres Pakets abzuschließen:

1. Kaufen Sie einen Paysafecard P1N-Code online (50 EUR) <https://wkv.com>

2. Senden Sie den PIN-Code (16 Ziffern) an folgende Adresse:
<>

 

Grüße,

Zoll Kundendienst.

 

Die in der Mail genannte Domain zollabteilung.com ist auch erst seit heute (28.05.2021) registriert und hat weder Bezüge zu DHL noch zum Zoll.

Die angegebenen Sendungsnummer ist nicht echt und wird als nicht bekannt bei der echten Sendungsverfolgung von DHL angegeben.

Zudem ist diese Masche nicht neu. Bereits Ende letzten Jahres versuchten es die Täter mit ähnlichen Mails von Absendern wie „“ oder „“.

Auch der echte Zoll warnte bereits vor der damaligen Version und gab an „Der Zoll fordert jedoch niemals die Zahlung von Einfuhrabgaben über Prepaid-Zahlungsdienstleister an!“

 

Reagieren Sie nicht auf die Mail. Löschen Sie diese einfach! Übermitteln Sie keine Zahlungskarten-Daten an die Täter. Die hintern den Codes befindlichen Beträge sind innerhalb kürzester Zeit verbraucht.

Auf der Webseite von Paysafecard können Sie im Notfall noch das Guthaben (PIN) sperren lassen: https://www.paysafecard.com/de-de/guthaben-abfragen/  Hier sollten Sie aber sehr schnell handeln!

Im Anschluss sollten Sie dann Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei erstatten.

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