RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT

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Nun auch Passwort-Manager im Visier der Täter

HINWEIS: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Daher kann es sein, dass Links und Bildbeispiele teilweise nicht mehr aktuell sind bzw. von uns oder dem Anbieter entfernt wurden.

Schadsoftware zielt auch auf gespeicherte Passwörter ab

Die Zeitschrift Chip berichtet über Facebook und auf der eigenen Homepage von einer Schadsoftware, die es inzwischen auch auf Passwort-Manager abgesehen hat.

Der Trojaner names Citadel wartet nach der Infizierung des Computers auf das Ausführen von Programmen, die in der Regel die Passwörter sicher und verschlüsselt aufbewahren sollen. Laut Chip hat es der Trojaner derzeit auf die beliebten Programme „KeyPass“ und „Password Safe“ abgesehen. Ein Keylogger würde die eingegebenen Masterpasswörter mitschneiden, die zum Öffnen des jeweiligen Safes benötigt werden. Somit hätte der Trojaner dann Zugriff auf all die hinterlegten Passwörter.

(Quelle der Information: www.chip.de/news/Gefahr-durch-Zombie-Trojaner-Citadel-knackt-Passwort-Manager_74403814.html)

Schutz bieten derzeit nur aktuelle Antivirenprogramme und das eigene Verständnis für die Gefahren im Netz. So sollte sich jeder Internnutzer im Klaren darüber sein, dass er Anhänge in Mails nicht einfach so unbedacht öffnen sollte. Generell sollten Mails und Anhänge von Unbekannten nicht geöffnet werden. Immer wieder versuchen es die Täter, die Empfänger mit angeblichen Rechnungen, Bestellungen, Mahnungen, Überweisungen usw. zu verunsichern und zum Öffnen von Anhängen zu bewegen. Desweiteren besteht die Gefahr, sich auch beim einfachen Surfen im Netz anzustecken. Meiden Sie unseriöse Internetseiten, da hier die Gefahr in der Regel deutlich höher ist.

Als Alternative zu Passwortmanagern kann immer noch ein gutes Notizbuch dienen, welches sicher aufbewahrt wird.

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