RATGEBER INTERNETKRIMINALITÄT

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Hush-Girls (Update)

HINWEIS: Dieser Artikel wurde vor über einem Jahr veröffentlicht. Daher kann es sein, dass Links und Bildbeispiele teilweise nicht mehr aktuell sind bzw. von uns oder dem Anbieter entfernt wurden.

Erpressungs-Gefahr durch Videoaufnahmen

Am 17.01.2014 berichteten wir hier über die sogenannten Hush-Girls, die sich in diversen Addbörsen innerhalb sozialer Netzwerke (z.B. Facebook) mit Fakeprofilen aufhalten. Über diese gefälschten Profile sollen andere Nutzer zu einer Kontaktaufnahme bewegt werden. Diese Kontaktaufnahme führte bisher zu Spammails, Abofallen oder der Gefahr, Schadsoftware zu erhalten.

Nun teilt der Internetdienst mimikama.at aus Österreich mit, dass es dort inzwischen den ersten Fall gegeben haben soll, bei dem ein Nutzer Kontakt mit einem „Hush-Girl“ aufgenommen hätte und dieses dann den Nutzer dazu verleitet hätte, einen gemeinsamen erotischen Video-Chat über Skype zu führen. Im weiteren Chatverlauf habe man den Nutzer plötzlich darüber informiert, dass das soeben gesendete Video mitgeschnitten worden sei. Gegen eine Zahlung von 500 Euro würde man dieses nicht über Youtube oder Facebook veröffentlichen.

Der Online-Beitrag von Mimikama (Zuerst denken, dann klicken) kann hier aufgerufen werden.

Die Polizei Niedersachsen rät ebenfalls:

  • Nehmen Sie keinen Kontakt zu diesen Fakeprofilen auf.
  • Melden Sie solche gefälschten Profile den Anbietern Sozialer Netzwerke.
  • Führen Sie mit diesen Personen keinen Videochat.
  • Sollten Sie bereits Opfer einer solchen Erpressung sein, so erstatten Sie unverzüglich Anzeige bei Ihrer zuständigen Polizei. Zögern Sie nicht, da sonst wertvolle Informationen für die Ermittlungen verlorengehen können. Die zuständigen Sachbearbeiter werden Sie über die nötigen Schritte aufklären.
  • Zahlen Sie kein „Lösegeld“ an die Täter.
Scroll to top